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Pforzheim Gold – Eine Stadt im Goldrausch

Pforzheim Gold – Eine Stadt im Goldrausch

In jedem zweiten Jahr steht die Goldstadt Pforzheim für kurze Zeit einmal ganz im Zeichen von Country und Western. Dann nämlich veranstaltet das Citymarketing den „Pforzheimer Goldrausch“ ; Einen verkaufsoffenen Sonntag im beginnenden Frühling, von zahlreichen Veranstaltungen begleitet. Die Aktionen und Musikangebote bieten den Besuchern an, einmal Country und Western hautnah zu erleben: So versetzen zum Beispiel Bullriding, Hufeisenwerfen und Goldschürfen sowie klassische Country-Musik die Gäste in die Zeiten des Wilden Westens und des großen Goldrausches.

Natürlich beteiligen sich nahezu alle Pforzheimer Geschäfte an diesem besucherreichen Ereigniss; gerade auch für die ansässigen Goldhändler ist dies eine gute Möglichkeit, ihr traditionsreiches Geschäft einer breiten Masse vorzustellen. Einen beliebten und etablierten Partner in Sachen „Pforzheim Gold“ finden Sie dabei auch in der Nordstadt:

Maiers Goldankauf, Bertholdstraße 15, 75177 Pforzheim, Tel.: 07231/325 71

 

Was war der große Goldrausch?

Zu den Hauptzeiten des Goldrausches, hauptsächlich im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, suchten Goldgräber in vielen Ländern der Welt ihr Glück von Reichtum und einem besseren Leben. Ganze Familien zogen von ihrer Heimat fort, mit der Hoffnung in noch menschenleeren Regionen, Wohlstand durch Goldfunde zu erlangen.
So wurde zum Beispiel mit der Suche nach dem wertvollen Edelmetall der Westen der USA besiedelt.
Am Ende jedoch fanden nach beschwerlichen Reisen nur wenige den erhofften Schatz und wurden wirklich reich. Im Gegenteil: Viele dieser Abenteurer kamen auf ihrer Suche, begleitet von zahlreichen Strapazen sogar ums Leben.

Seit der Entdeckung des Edelmetalls Gold und seiner sofortigen sowie immer unumstrittenen Werthaftigkeit, kursierten gleichzeit auch immer wieder Gerüchte um Länder, in denen das Gold quasi auf der Straße läge. Mit am bekanntesten ist wohl der Mythos um die sagenumwobene Stadt Eldorado, nach welcher die Spanier suchten und in der selbst die Straßen aus Gold bestünden.

Der erste große Goldrausch wurde etwa um 1695 durch beachtliche Goldfunde in Brasilien ausgelöst und brachte anschliessend tatsächlich während des gesamten 18. Jahrhunderts riesige Mengen des Edelmetalls nach Europa.
Und danach gab es unzählige weitere: Man schätzt vom späten 17. Jahrhundert bis zur Jahrtausendwende, kam es etwa 50 mal zu einem sogenannten Goldrausch auf verschiedenen Kontinenten.

Vor allem in Australien, Südafrika und in den USA wurden die Menschen vom Goldfieber angesteckt.
In Colorado und Kalifornien fand neben Alaska wohl der größte Goldrausch statt. Noch heute wird dort nach Gold gegraben; Denn die USA gehört neben Südafrika, Australien und Russland zu den Ländern mit dem größten Goldvorkommen.

Die Goldwäsche

Das Goldwaschen in einem Sichertrog oder umgangssprachlich auch „Goldpfanne“ genannt, gehört zu den ältesten und einfachsten Verfahren der Gewinnung von Goldpartikeln; So wurde die Goldwäsche schon in der Antike durchgeführt. Dabei wird die hohe Dichte des Goldes genutzt, weil das Edelmetall ansonsten nur schwer aus anderen Materialien zu lösen ist, da es chemisch kaum reagiert.

Mit diesem Verfahren, in welchem aus Flussablagerungen, wo zermahlendes Gestein mit Wasser aufgeschlämmt wurde, wird auch heute noch von großen Bergbaufirmen Gold gewonnen. Früher war dies die einzige praktikable Methode der Goldgewinnung für Goldsucher mit geringen finanziellen Mitteln.

Da das Gold schwerer als der umgebende Sand ist, wird es schneller unten in der Pfanne  abgesetzt und kann so abgetrennt werden. Das Verfahren ist jedoch sehr zeitaufwendig und kleine Goldblättchen sind dann doch eher das Suchergebnis als große Goldnuggets.